Musik ist und bleibt eine Brücke zwischen den verschiedenen Kulturen: In der Musikstadt hat der Landesjugendchor des Freistaates Thüringen heute die Probenarbeit für ein gemeinsames Projekt aufgenommen - “[uni_sono] für toleranz. gegen gewalt.” Die Thüringische Landeszeitung (TLZ) in Weimar ist medienpartner des Projektes. Bereits 2001 hatte sich die Chorjugend im Thüringer Sängerbund demonstrativ hinter die “Thüringen tolerant”-Initiative der TLZ gestellt und sich so für Toleranz und gegen Fremdenfeindlichkeit im Freistaat positioniert.
Dass gerade die Musik eine völkerverbindende Brücke sein kann, möchte die Thüringer Chorjugend im Oktober bei zwei Workshops in Gera und Sondershausen sowie der zentralen Abschlussveranstaltung am 12. Oktober in der Neuen Oper Erfurt zum Ausdruck bringen. Ministerpräsident Dieter Althaus ist Schirmherr der Aktion.
Weil die Förderung sowohl der Breiten- als auch der Spitzenkultur eine zentrale Aufgabe der Chorjugend ist, wird vom 10. bis 12. Oktober in der Musikstadt Sondershausen unter der Leitung von Prof. André Schmidt (Weimar) ein repräsentatives Programm breitenwirksamer Musik mit Jugendlichen erarbeitet. Dabei geht es um internationale, stilistisch offene Kompositionen a capella oder mit Instrumentalbegleitung sowie Choreografie.
Fast zeitgleich wird vom 8. bis 12. Oktober in Gera unter der Leitung von Christian K. Frank (Weimar) ein künstlerisch anspruchsvolles zeitgenössisches und politisch engagiertes Programm gemeinsam mit der Rockband “Hidden timbre” und Instrumentalisten der Hochschule für Musik “Franz Liszt” Weimar erarbeitet. Die Werke “Die Menschenfrage” und “Keine Zweifel?” des Komponisten Christian F. Frank stehen dabei im Mittelpunkt.
Die Ergebnisse beider Workshops sollen dann beim Abschlusskonzert am 12. Oktober (17 Uhr) in der Erfurter Oper präsentiert werden. Bereits um 15 Uhr wird es im Foyer der Oper ein von der Thüringer Staatskanzlei organisiertes Podium geben, das sich dann dem Engagement für Toleranz und gegen Fremdenfeindlichkeit sowie Gewalt widmet, besonders dabei die Möglichkeiten kultureller Begegnungen etwa der Jugendchöre ins Blickfeld rückt.
Das Spektrum der musikalischen Darbietungen beider Workshops und der Schlussveranstaltung wird weitgefächert sein, von der Klassik bis zur modernen experimentellen Musik, und es soll vor allem die Zielgruppe junger Menschen erreichen. Rund 200 Mitwirkende aus ganz Thüringen hat das Projekt der Chorjugend, zur Schlussveranstaltung in der Erfurter Oper erhoffen sich die Verantwortlichen – allen voran Franziska Susann Reichenbecher, Karolin Zeinert und Christian Frank – ein landesweites Echo und Unterstützung aus zahlreichen Jugendchorgemeinschaft im Freistaat. (Quelle: Mein Bericht in der TLZ)
Mehr Infos gibt es auf der Homepage der Thüringer Chorjugend
