Musikstadt (music-town-blog)

3. Mai 2009

„Willkommen im Anderswo“: Christina Rommel heute in der Musikstadt

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Heute um 17 Uhr steigt ein schönes Konzert im Carl-Schröder-Saal der Musikstadt Sondershausen: Christina Rommmel, Sängerin aus Erfurt, macht in der Musikstadt Station.

Rommel-Musik an den ungewöhnlichsten Orten in Deutschland ist schon legendär. Bergwerke, Türme, Klöster, Schlösser oder Konzerte in den Wolken – Christinas Besondere-Orte-Tour lockte unzählige Fans in die verrücktesten Ecken das Landes. „Die Tour wurde fast zum Kult und hat selbst unsere kühnsten Erwartungen übertroffen.

Mittlerweile entdeckt Christina Rommel ihre besonderen Orte aber auch in ganz Europa oder sogar in Übersee. 2007 gastierte die sympathische Sängerin zu fünf Konzerten in New York (u.a. im UN Hauptquartier und zu einem Hausboot-Konzert auf dem Hudson River) und auch 2008 auf ihrer Neuengland-Tour.

Die Thüringerin ist international unterwegs und das mit deutschen Texten und Musik aus eigener Feder. Doch bevor es auch in diesem Jahr im Juli auf USA-Tour geht, wird sie heute im Carl-Schroeder-Saal –unplugged-  in Sondershausen zu erleben  sein. Ich selbst kenne Christina von mehreren Auftritten. In den zurück liegenden Jahren habe ich die Künstlerin regelmäßig beim großen Goethe-Weinfest in Weimar auf der Bühne präsentiert, vorgestellt und interviewt. Und ich war auch bei den Präsentationen ihrer jüngsten Alben dabei. Mein Tipp: Heute das Konzert in Sondershausen nicht verpassen. Veranstaltet wird das Konzert von Fabian Fromm (Skystar Records).

10. September 2008

Musik und Toleranz: Chorjugend setzt ein Zeichen

Musik ist und bleibt eine Brücke zwischen den verschiedenen Kulturen: In der Musikstadt hat der Landesjugendchor des Freistaates Thüringen heute die Probenarbeit für ein gemeinsames Projekt aufgenommen -  „[uni_sono] für toleranz. gegen gewalt.“ Die Thüringische Landeszeitung (TLZ) in Weimar ist medienpartner des Projektes. Bereits 2001 hatte sich die Chorjugend im Thüringer Sängerbund demonstrativ hinter die „Thüringen tolerant“-Initiative der TLZ gestellt und sich so für Toleranz und gegen Fremdenfeindlichkeit im Freistaat positioniert.

Dass gerade die Musik eine  völkerverbindende Brücke sein kann, möchte die Thüringer Chorjugend im  Oktober bei zwei Workshops in Gera und Sondershausen sowie der zentralen  Abschlussveranstaltung am 12. Oktober in der Neuen Oper Erfurt zum Ausdruck  bringen. Ministerpräsident Dieter Althaus ist Schirmherr der Aktion.

Weil die Förderung sowohl der Breiten- als auch der Spitzenkultur eine  zentrale Aufgabe der Chorjugend ist, wird vom 10. bis 12. Oktober in der  Musikstadt Sondershausen unter der Leitung von Prof. André Schmidt (Weimar)  ein repräsentatives Programm breitenwirksamer Musik mit Jugendlichen  erarbeitet. Dabei geht es um internationale, stilistisch offene  Kompositionen a capella oder mit Instrumentalbegleitung sowie Choreografie.

Fast zeitgleich wird vom 8. bis 12. Oktober  in Gera unter der Leitung von  Christian K. Frank (Weimar) ein künstlerisch anspruchsvolles  zeitgenössisches und politisch engagiertes Programm gemeinsam mit der  Rockband „Hidden timbre“ und Instrumentalisten der Hochschule für Musik  „Franz Liszt“ Weimar erarbeitet. Die Werke  „Die Menschenfrage“ und „Keine  Zweifel?“  des Komponisten Christian F. Frank stehen dabei im Mittelpunkt.

Die Ergebnisse beider Workshops sollen dann beim Abschlusskonzert am 12.  Oktober (17 Uhr) in der Erfurter Oper präsentiert werden. Bereits um 15 Uhr wird es im Foyer der Oper ein von der Thüringer  Staatskanzlei organisiertes Podium  geben, das sich dann dem Engagement für  Toleranz und gegen Fremdenfeindlichkeit sowie Gewalt widmet, besonders dabei  die Möglichkeiten kultureller Begegnungen etwa der Jugendchöre ins Blickfeld  rückt.

Das Spektrum der musikalischen Darbietungen beider Workshops und der  Schlussveranstaltung wird weitgefächert sein, von der Klassik bis zur  modernen experimentellen Musik, und es soll vor allem die Zielgruppe junger  Menschen erreichen. Rund 200 Mitwirkende aus ganz Thüringen hat das Projekt  der Chorjugend, zur Schlussveranstaltung in der Erfurter Oper erhoffen sich  die Verantwortlichen – allen voran Franziska Susann Reichenbecher, Karolin  Zeinert und Christian Frank – ein landesweites Echo und Unterstützung aus  zahlreichen Jugendchorgemeinschaft im Freistaat.  (Quelle: Mein Bericht in der TLZ)
Mehr Infos gibt es auf der Homepage der Thüringer Chorjugend

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