Musikstadt (music-town-blog)

31. März 2009

Major Tom rockte unter Tage – aber in Merkers statt in der Musikstadt

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Peter Schilling hat seinen Ankündigung wahr gemacht und sein großen Bühnenjubiläum unter Tage gefeiert – im Erlebnisbergwerk, in der „Welt des weißen Goldes“. Aber nicht in der Musikstadt Sondershausen, sondern in Merkers nahe Bad Salzungen. Es war ein Superkonzert von knapp 1200 Fans – und ich war dabei, von Peter eingeladen.  Ausführlich habe ich in der TLZ über das Ereignis berichtet, natürlich auch in meinem Backstage-Blog .

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Nach dem Konzert in Merkes gab  es noch ein zwangloses Treffen mit Peter Schilling (Mitte), seiner Band und seinem Team. Mit dabei war auch der Steiger des Erlebnisbergwerkes Merkers, Gunder Krieg. Leider haben wir im Erlebnisbergwerk Glückauf in Sondershausen ja nicht so eine riesige kathedralenartige Halle wie in Merkers. Schade, denn dann könnte man das Konzert mit „Major Tom“ dort auch durchführen. Aber die Location ist zu klein. Kleiner Trost: Vielleicht kommt Peter Schilling mit Band im Herbst zur großen „Traumzeit“ der Zeitungsgruppe Thüringen  in die Erfurter Messehalle. Die Kulisse von knapp 12000 Fans wäre ein toller Rahmen für „Terra Titanic“ und Co.. Ich bin jedenfalls schon dran, das klar zu machen.

17. Dezember 2008

Sondershausen rockt vor Weihnachten

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Laute Einstimmung auf das Fest mit heißer Rockmusik: Am 20. Dezember  lassen es Newcomer-Bands vor allem der  Nordthüringer Musikszene richtig krachen:   „Sondershausen Rockt III“. In der Turnhalle Großurra bei Sondershausen  werden  diesmal gleich zwei Revivalbands einheizen: Die „Flying Balconys“ aus Nordhausen haben eigene Musik und  die grossen Hits der „Red Hot Chili Peppers“ im Gepäck. 2006 gewann die Band einen regionalen Musikwettbewerb. „Crush“  aus Heyerode präsentiert sich als ehrgeizige Coverband vor allem mit Musik von „Metallica“. Als Support erleben die Rockfans  die regional  bekannten und beliebten Bands „All Time Pain“  aus Greussen, „Green Orange“ aus Ebeleben, sowie aus der Musikstadt selbst die Formationen „No Class“  und „The Seafoods“ aus Sondershausen. Einlass ist bei „Sondershausen Rockt III“ um 19 Uhr, Tickets gibt es an der Abendkasse.

23. August 2008

Sondershausen rockt heute in Großfurra

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Rockige Nachwuchstalente lassen es heute in der Musikstadt richtig krachen – oder besser – in Großfurra. „Sondershausen rockt“ titelt das Event, das der heimische Veranstalter Fabian Fromm (Skystar Records), also der so genannte E-Geiger, organisiert. Da werden sich die Fans dieses Musikgenre freue, wenn die „Satanischen Pferde“ aus Aschaffenburg sowie „Dirty Sanchez“, „Mexican Seafood“ , „Green Orange“ und „All Time Pain“ auftreten.

Es müssen nicht immer die Chartstürmer sein, die uns begeistern. Wenn Nachwuchsbands, junge Talente, und routinierte regionale Formationen richtig gute handgemachte Musik abliefern. Top-Act sind die “satanischen Pferde” aus dem Raum Aschaffenburg. Sie nennen sich auch “die ärzte Band der Welt”, ein klarer Hinweis darauf, welche Musikrichtung sie repräsentieren – die von Bela, Farin und Rod, den “Ärzten”.

Die Band „Green Orange“ aus Ebeleben wurde am 4. März 2007 gegründet und
besteht aus 4 Mitgliedern: Jan (18, Bassist), Robert (19, Schlagzeuger),
Thomas (20, E-Gitarrist und Komponist) und Bastian (19, Sänger, Gitarrist,
Songschreiber und Komponist). Die Musiker spielen normalerweise eine Mischung aus Rock, Reggae, Funk und Blues.

„Dirty Sanchez“ ist eine Alternative Metal Band aus Nordthüringen, die psychedelische Experimentalklänge mit extrem kraftvollen markerschütternden Metalparts mischt. Insgesamt hat Dirty Sanchez ein durchweg abwechslungsreiches Repertoire zu bieten, welches dennoch ein einheitliches, eigenständiges Konzept widerspiegelt.

„Mexican Seafood“ ist eine junge Nachwuchsband aus Sondershausen und wurdezwar erst im April 2007 gegründet, trotzdem rocken die drei jMusiker jetzt schon, als würden sie bereits jahrelang zusammen spielen. Schließlich ist noch mit von der Party bei „Sondershausen rockt“ die Band „All Time Pain“. Die Veranstaltung findet in der Turnhalle Großfurra statt, wo es ab 20 Uhr losgeht.

Mehr Infos gibt es hier.

18. August 2008

Unklar, etwas Keimzeit und City im Schloss

„Unklar“ war der Support beim Open Air mit „City“ im Schloss Sondershausen, denn so hieß die gut aufgelegte Vorband, die für eine ausgezeichnete Einstimmung in die Rocknacht unter freiem Himmel sorgte. Unklar war aber auch der Auftritt von „City“ nur wenige Tage vor dem angekündigten Ereignis gewesen, denn „City“-Gitarrist Fritz Puppel hatte sich an der Hand so schwer verletzt, dass er nicht spielen konnte. Doch „City“ ohne Gitarrensoli geht ja wohl nicht. Doch Toni Krahl und seine Mannen wussten sich zu helfen, riefen bei „Keimzeit“ an. Fazit: Das Sommer-Open-Air im Schloss konnte steigen – alles klar mit „Unklar“, etwas „Keimzeit“ und „City“. „Let’s rock“…

Da hatte „City“-Frontmann Toni Krahl schon etwas Glück, dass „Keimzeit“ gerade eine kreative Pause macht, viel im Studio arbeitet. Und es laufen dort auch einige Solo-Aktivitäten und die Vorbereitung auf die nächste Tour für 2009. So konnte „Keimzeit“-Gitarrist Rudi Feuerbach ausgeliehen werden. Man hört und staunte – der Junge spielte einen so exzellenten „City-Stiefel“, als hätte er nie mit anderem Repertoire seine Gitarre „gequält“. Wobei „Quälen“ vielleicht der falsche Ausdruck ist, geht es doch um musikalischen „Ohrenschmaus“.

In der TLZ wird heute ausführlich über „City“ im Schloss berichtet, auch im TLZ-Backstage-Blog. Im nostalgisch-schönen Ambiente des Sondershäuser Schlosshofes erlebten ältere Semester und die jüngeren Besucher eine generationen-übergreifende Ostrockrock-Zeitreise der Extraklasse. . Hunderte Fans, vor allem jene „gesetzteren“ Jahrgänge, die mit „City“ in 36 Bühnenjahren älter, aber im Rocker-Herzen jung geblieben sind, ließen sich vom „Meister aller Klassen“ in einer mitreißenden Spiellaune und einer tollen Bühnenshow begeistern. Und die Ostrock-Fans waren sich einmal mehr einig: die Mannen von „City“ sind in den besten Jahren und – wie ein guter Tropfen – im Laufe der Jahre immer besser.

„Wen die Götter lieben“: Die neueren Titel des aktuellen „City“-Albums „Yeah! Yeah! Yeah!“ oder die alten Kulthits aus DDR-Zeiten – egal, das waren und sind noch heute immer Songs, die bewegen, die Stimmungen, Gefühle, Botschaften transportieren. Respektvoll und sensibel die musikalische Erinnerung an Tamara Danz, die introvertierte Selbstfindung des lyrischen Songs „Vater glaubte“, die Reflexion mit „Berlin“ oder „Amerika“, dann so nachdenkliche Töne wie „Im Alter weise“. Zwischendurch „Noch’n Bier“ und schließlich Kultsongs wie „Der King vom Prenzlauer Berg“, „Casablanca“ , „Flieg ich durch die Welt“ und die Hitlegende „Am Fenster“. Die Begeisterung im Schloss war entsprechend.

Ob Drummer Klaus Selmke nun auch wirklich Geburtstag hatte? Toni Krahl ließ ihm jedenfalls vom Publikum eine entsprechendes Ständchen zukommen. Aber das soll auch so bei anderen Auftritten und anderen Tagen schon passiert sein. Vielleicht war es ja nur ein Stimmungs-Gag. Selmke soll ja auch familiäre Wurzeln nach Sondershausen haben – denn seine Frau soll wohl aus der Musikstadt kommen. Na dann werden die „City-Rocker“ ja wohl ihre Zusage wahr machen, dass sie gerne wieder kommen. Veranstalter Atze Schirm ist jedenfalls zu beglückwünschen – „City“ im Schloss, das war ein Musikerlebnis der Extraklasse…

2. Juni 2008

Hitparade unterwegs: Viel Gefühlvolles und fetziger Rock

Über der Musikstadt Sondershausen drohte ein anrückendes Gewitter das abendliche Unterhaltungs-Event beim 7. Residenzfest zu verhageln. Ein paar Blitze zuckten, ein kurzes Schauer – doch die zahlreich erschienenen Fans auf dem Marktplatz ließen sich nicht abschrecken. So knapp 3000 sollen es gewesen sein, berichtet heute die Lokalzeitung. Es wurde dann auch ein toller unterhaltsamer Hitparaden-Abend im Rahmen des Residenzfestes.

Beliebte Künstler gaben bei „Hitparade unterwegs“ von MDR 1 Radio Thüringen musikalisch ihre Visitenkarten ab. Uta Bresan und Olaf Berger etwa. Die beiden sorgten gleich zu Beginn des Programms für viel Stimmung. Sie sind halt überaus beliebt, hatten deshalb auch in der Musikstadt ein regelrechtes Heimspiel, was die Publikumsgunst betraf. Beide Interpreten mussten aber noch am gleichen Abend weiter nach Mainz, hatten deshalb nicht allzu viel Zeit. Doch für einige ihrer Erfolgshits und ein paar Autogramme für die Fans reichte es allemal. Schön war, dass sich in Sondershausen auch Interpreten vorstellten, die man in Thüringen nicht so häufig sieht. Etwa Christian Lais, Gilbert aus Österreich, oder Allessa, die ebenfalls in der Alpenrepublik zu Hause ist.

Oder Sunnyboy Jens Bogner, der wie die anderen Künstler auch nach dem Auftritt viele Autogramme geben musste (Bild). Jens Bogner, das war zu spüren, bringt wohl ganz bewusst einen Hauch von “Howi” auf die Bühne. Der Marbacher hat ja auch vor einigen Jahren vor allem mit Titel von Howard Carpendale und Udo Jürgens seine Bühnenkarriere begonnen, inzwischen natürlich längst eigene Hits in den deutschen Charts gelandet wie etwa “Bring Lisa mit” oder seine mystische Geschichte von “Castle Green”, die er übrigens selbst geschrieben hat.
Als Italienerin wird Allessa oft fälschlicherweise gehandelt, denn die Newcomerin im Schlagergeschäft kommt tatsächlich aus Graz in Österreich. Sie hat in ihrem Heimatland schon einige Erfolge erzielt, war als Leadsängerinn mit mehreren Livebands auf Tour, etwa mit der Italo-Pop-Band “Rapublic” oder mit “Real Instinct”. Seit knapp zwei Jahren ist Allessa aber auch solo im Schlagergeschäft unterwegs,, seit dem Hernbst vergangenen Jahres gibt es auch in Deutschland ihr Debütalbum “Samstag Nacht”. Einige Songs davon, von denen sie auch welche selbst geschrieben hat, stellte sie beim Residenzfest in Sondershausen vor.

“Liebe Laster Leidenschaft” steht für Gilbert (Bild). Der gebürtige Innsbrucker, der aber seit seiner Jugend im Tiroler Ötztal zu Hause ist, wurde bei “Hitparade unterwegs” von den Fans vor allem mit seinen gefühlvollen Songs gefeiert. Während sich der sympathische Sänger, der übrigens auch staatlich geprüfter Bergführer , Ski- und Snowboardlehrer ist, damit in den Pop-Schlager-Reigen auch der anderen Hitparaden-Künstler einreihte, war es dann die gebürtige Erfurterin Petra Zieger, die mit einer ganz anderen musikalischen Gangart das Schlager-Publikum auf dem Sondershäuser Marktplatz “aufmischte”.

Und Petra Zieger (Bild) war natürlich beim Hitparaden-Ereignis des Sondershäuser Residenzfestes ein musikalisches Erlebnis. Sie war zwar die letzte Interpretin des vierstündigen Hitparaden-Programms, doch die Fans harrten aus und feierten die „Superfrau“. Diesen Titel brachte die Rocklady natürlich zu Gehör, aber auch so Kulthits wie „Traumzeit“ oder „Katzen bei Nacht“. Und schließlich Songs vom jüngsten Album „Nimm mich“.

Bis sie ihren späten Auftritt hatte, nutzte Petra backstage die Gelegenheit, um mit ihrem Mann Peter Taudte hinter der Bühne einige Freunde und Bekannte zu treffen, wie etwa die Peters aus Nordhausen von der Nordthüringer Autohaus-Gruppe Peter. Petra Zieger hat ja schon 1996 einen Sponsorvertrag von Mercedes bekommen. Und mit ihrem Mercedes-Cabrio waren Petra und Peter natürlich in die Musikstadt gekommen. Allerdings erst ziemlich spät am Nachmittag. Ich hatte die beiden ja zum Kaffee zu uns nach Hause eingeladen, aber zeitlich wurde daraus dann nichts mehr. Aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben…

Petra Zieger und Peter Taudte sowie die übrigen Musiker der Band werden ja in den nächsten Wochen noch in Thüringen live zu erleben sein. Am 13. Juni gastieren sie nämlich abends beim Rolandsfest in Nordhausen. Am 15. Juni sind sie beim Erfurter Krämerbrückenfest ab 14 Uhr zu erleben, und dann noch am 24. August auf der Erfurter ega. Diese Gastspiele sind allesamt Konzerte im Rahmen der großen Jubiläumstour. Und viele Besucher auf dem Sondershäuser Marktplatz waren sich beim Residenzfest einig – die Gastspiele von Petra Zieger und ihrer Band lassen sie sich nicht entgehen, so toll war die rockig-fetzende Stimmung…

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