Musikstadt (music-town-blog)

6. Juli 2009

Schlossfestspiele: Sommerfrische Ohrwürmer in der Musikstadt

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Sommertheater kann so herzerfrischend sein: Mit der  feschen krachledernen Operetten-Revue „Im Weißen Rössl“ sind die  Schlossfestspiele Sondershausen erfolgreich  in die vierte Saison gestartet.  Leichte Kost, Ferienstimmung, Ohrwürmer und eine gehörige Portion Humor -  dieses Rezept ging mit Ralph Benatzkys Singspiel in der Nordthüringer Musik-  und Residenzstadt voll auf.

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Unter der musikalischen Leitung von Pit Uhden  präsentierte sich ein spielfreudiges, gut eingestimmtes und bestens  aufgelegtes Festspielensemble im Sondershäuser Schlosshof.  Die  Residenzkulisse  taugt dabei trefflich als Rahmen für das launige Lustspiel  mit den allseits bekannten Gassenhauern. Zudem spart die Festspiel-Produktion  des Theaters Nordhausen und des Loh-Orchesters Sondershausen nicht mit  originellen Gags und Überraschungen bei dem alpenländischen Rührstück.

Puschelnde Cheerleaders, ein singendes Männerballett, ein tanzende Kuh und  ein echter Bürgermeister in eben dieser Rolle – dem Sondershäuser „Rössl“  mangelt es nicht an parodistischen Zügen und persiflierenden Momenten. Wenn  sich etwa das Gerücht verbreitet „Der Kaiser kommt“, denkt man heuer  natürlich an den Beckenbauer. Kerstin Weiß (Inszenierung), Ronald Winter  (Bühne), Jutta Wörne (Choreografie)  und Elisabeth Stolze-Bley (Kostüme)  haben originelle karikierende Spitzen und Überzeichnungen in der Operette  verpackt, die einfach Spaß machen und Unterhaltung bieten.

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Gesanglich und mimisch waren die Solisten bei der Premiere gut eingestellt:
Herausragend die Weimarer Sopranistin Juliane Schenk als resolute  Rössl-Wirtin Jospeha oder der bayerische Tenor  Anton-Leiß-Huber als  „verknallter Gockel“ und Zahlkellner Leopold. Dem  Schauspieler Jens  Wassermann, gebürtiger Gothaer, war die Paraderolle des „schönen“ Sigismund  Sülzheimer geradezu leibgeschneidert. Überzeugend auch der Tenor Helmut  Kleinen als mürrischer Frabrikant Giesecke, Thomas Kohl als Kaiser, Tenor  Alec Otto als Jurist Siedler „Rechtsanwalt, aber ehrlich“, Sopranistin  Juliane Fleming als Ottilie oder Schauspielerin Vanessa Rose als lispelndes  Klärchen. Der Nordhäuser Gymnasiast Matthias Kupke gefiel in der Rolle des  Piccolo und die Erfurterin Jessika Rieck war als Jodlerin Zensi zu  vernehmen.

Der Nordhäuser Opernchor, unterstützt von ausgesuchten Chorsängern aus der  Musikstadt, die Ballettkompanie des Theaters Nordhausen und natürlich das  Loh-Orchester machten samt Solisten das Sommerfrische-Kultstück mit flotten  Tanzryhtmen, schrägen Schuhplattlern, schlagerhaften Schnulzen und pfiffigen  Pointen zu einer alles in allem feschen Revue-Operette und zu einem  unterhaltsamen Festspiel-Erlebnis. Locker-leichtes Sommertheater eben, das  aber beim Publikum stehende Ovationen auslöste und Lust auf Mehr im  kommenden Jahr mamcht. Dann gibt es bei den Thüringer Schlossfestspielen  Sondershausen Mozarts „Zauberflöte“.

Hier das Video vom Finale:

3. Mai 2009

„Willkommen im Anderswo“: Christina Rommel heute in der Musikstadt

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Heute um 17 Uhr steigt ein schönes Konzert im Carl-Schröder-Saal der Musikstadt Sondershausen: Christina Rommmel, Sängerin aus Erfurt, macht in der Musikstadt Station.

Rommel-Musik an den ungewöhnlichsten Orten in Deutschland ist schon legendär. Bergwerke, Türme, Klöster, Schlösser oder Konzerte in den Wolken – Christinas Besondere-Orte-Tour lockte unzählige Fans in die verrücktesten Ecken das Landes. „Die Tour wurde fast zum Kult und hat selbst unsere kühnsten Erwartungen übertroffen.

Mittlerweile entdeckt Christina Rommel ihre besonderen Orte aber auch in ganz Europa oder sogar in Übersee. 2007 gastierte die sympathische Sängerin zu fünf Konzerten in New York (u.a. im UN Hauptquartier und zu einem Hausboot-Konzert auf dem Hudson River) und auch 2008 auf ihrer Neuengland-Tour.

Die Thüringerin ist international unterwegs und das mit deutschen Texten und Musik aus eigener Feder. Doch bevor es auch in diesem Jahr im Juli auf USA-Tour geht, wird sie heute im Carl-Schroeder-Saal –unplugged-  in Sondershausen zu erleben  sein. Ich selbst kenne Christina von mehreren Auftritten. In den zurück liegenden Jahren habe ich die Künstlerin regelmäßig beim großen Goethe-Weinfest in Weimar auf der Bühne präsentiert, vorgestellt und interviewt. Und ich war auch bei den Präsentationen ihrer jüngsten Alben dabei. Mein Tipp: Heute das Konzert in Sondershausen nicht verpassen. Veranstaltet wird das Konzert von Fabian Fromm (Skystar Records).

1. April 2009

Zweiter Aufguss in Bendeleben: Musik auch aus dem Werkzeugkasten und mit der Schrotsäge

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In meiner Jugend habe ich mich auch für eine Gruppe begeistert, die einst  in Westdeutschland mit ungewöhnlichen Instrumenten, verrückten Versen und auch mit ein bisschen Klamauk für tolle Stimmung sorgte: Insterburg & Co. . Prominentes Comedy-Überbleibsel aus dieser Formation ist die vom Bildschirm her bekannte „Knalltüte“ Karl Dall. Er gehörte einst zur Gruppe um Ingo Insterburg. Warum ich mich an diese Gruppe erinnere? Nun – in Sondershausen gibt es eine Formation, die sich zwar nicht mit Klamauk und Comedy positioniert, wohl aber mit einem kunterbunten unterhaltsamen Musik-Mix und vor allem auch ungewöhnlichen „Musik“-Instrumenten. Denn wenn hier neben Percussion, Querflöte, Gitarre, Klarinette und Kontrabass auch ein Werkzeugkasten-Xylophon, eine Schrotsäge oder ein Spachtel zum Einsatz kommen, dann ist das ein „Zweiter Aufguss“. So nennt sich nämlich die Musik-Formation aus der Musikstadt Sondershausen. An diesem Sonntag  (5. April) ist die Gruppe ab 17 Uhr live zu erleben – in der berühmten restaurierten Organgerie des Barockdorfes Bendeleben zwischen Sondershausen und Bad Frankenhausen im Kyffhäuserkreis (Nordthüringen). Der Titel des Gastspiels  ist dabei Programm. „Aufgebrüht“…

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Für Musikfreunde ist es auf jeden Fall ein Erlebnis der besonderen Art, wenn die Musiker des zweiten Aufgusses ihre seltsamen Instrumente, wie das Werkzeugkasten-Xylophon oder die Schrotsäge auspacken und Lieder aus der ganzen Welt zu Gehör bringen. Man kann erleben, dass man mit Gebrauchsgegenständen aus dem Alltag wie beispielsweise  einem Spachtel auch musizieren kann oder aus Uhrfedern und einer Nähmaschinenabdeckung selbst ein Instrument bauen kann.
Zum Repertoire gehören Volkslieder, Filmmelodien, genauso Rock und Blues Titel, wobei alle durch eigene Arrangements einen  spezifischen Anstrich erhalten. Auch selbst getextete und komponierte Lieder fehlen im Programm des „Zweiten Aufgusses “ nicht.

Den zweiten Aufguss gibt es seit 2006 als Quartett mit Martin Jahn Trompete, Blockflöte, Schrotsäge und anderen skurrilen Instrumenten. Angela Jahn spielt Akkordeon und Blockflöte, Sabine Großkopf Querflöte und Dieter Großkopf Gitarre, Mandoline und Djembe.  Als Sängerin gesellte sich Susi Wiener bald dazu, die es 2008 in den hohen Norden gezogen hat und eine Lücke hinterließ, die Gritt und Michael Weißenborn mit Klarinette, Gitarre, Posaune, Tröte und Gesang wieder geschlossen haben.  Jonas Konrad Weinrich ist  jüngstes Mitglied der Formation und  spielt den Kontrabass und verschiedene  Perkussioninstrumente wie die Cajón.

Der erste Auftritt unserer Gruppe warübrigens  Juni 2007 auch in der Orangerie Bendeleben anlässlich einer Ausstellungseröffnung von Martin Jahn. Danach folgten Auftritte zum Rolandsfest in Nordhausen 2007  und 2008, zum Residenzfest in Sondershausen, Kunstfest in Nordhausen und viele kleine private Veranstaltungen. Und 5. April ist die Gruppe nun erneut in Bendeleben live zu erleben – ein Grund für einen schönen Ausflug in das Barockdorf am Kyffhäuser, um die sehenswerte Orangerie zu besuchen und um den „Zweiten Aufguss“ zu genießen. Viel Spaß dabei…

Sonntag, 5. April, 17 Uhr, Orangerie Bendeleben

5. März 2009

Irre, einige Narren machen nach Aschermittwoch locker weiter

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Klar doch, wer die Stimmung beim traditionellen Rosenmontagsumzug  (Bild) erlebt hat, kommt gerne auf die Idee, das könne doch lange so weitergehen. Wer sich auf Karneval oder Fasching einlässt, der hat mental sicher Spass daran, auch losgelöst von den tollen Tagen das närrische Treiben zu pflegen. ABER: die ganz große Masse der organisierten Narren, also derjenigen, die dieses aktiv gestalten, feiert Karneval in der überlieferten Tradition – nämlich zwischen dem 11.11. und Aschermittwoch.

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So mancher Gastronom oder Veranstalter gerät naturgemäß ins Schwärmen, wenn er denn den gefüllten Marktplatz Sondershausen zum Ende des Rosenmontagszuges (Bild aus 2009) sieht und an ein mögliches Geschäft denkt . Das soll ja auch jeder gerne machen, aber bitte während der tollen Tage.  Nicht nur in Nordthüringen (allerdings nur einigen wenigen Orten) auch in anderen region, etwa in Neustadt/Orla, geht es erst nach Aschermittwoch närrisch los – nein weiter. In Neustadt etwa macht der dort ansässige große Karnevalsverein gleich drei närrische Galas an den März-Sonnabenden und anschließend noch ein Garde-Gand-Prix. Und das seit einigen Jahrzehnten. Aus kommerziellen Gründen versteht sich, weil schon zu DDR-Zeiten die Busse mit den geselligen Gästen gerne zu den Veranstaltungen in der Neustädteer Narhalla kamen, wo nur deshalb ein solches Programm nach Aschermittwoch geboten wurde, weil während der „normalen“ Faschingszeit das Publikumsecho wegen der großen Konkurrenz anderer Veranstaltung (und auch wegen der Frauentagsfeiern) zu groß war. Streng genommen hat also diese Art der Feierei in Neustadt/Orla Tradition. Deswaegen gab es auch Ärger mit dem Landesverabdn Thüringer Karnevalsvereine und dem Bund Deutscher Karneval. Dort ist nämlich satzungs- und charta-mäßig festgelegt, dass Karneval nur in der bekannten historischen Zeit zwischen dem 11.11. und Aschermittwoch gestattet ist. Und die Mitgliedsvereine müssen sich dran halten, sonst droht der Verlust der steuermäßigen Begünstigung ihrer Veranstaltung und Einnahmen. Die Duhlendorfer Narren aus Neustadt sind mittlerweile aus dem Landesverabdn und damit aus dem BDK ausgetreten und haben sich der Föderation Europäischer Narren (FEN) angeschlossen. Grund: Die FEN-Satzung ist liberaler, weil europäischer, berücksichtigt auch regionale Bbesonderheiten  und Traditionen. Danach würde wohl die Fortführung der närrischen Tradition aus DDR-Zeiten akzeptiert werden…

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Und was sage ich als aktiver Narr (Bild / aktuell 2009 in der Bütt der Jubiläumssitzung der Gothaer Karnevals Gemeinschaft GKG) dazu. Neustadt ist für mich – zugegeben – ein Grenzfall. Tendenziell bin ich dafür, dass ab Aschermittwoch „Schluss mit Lustig“ im Sinne der Karnevalisten ist. Denn selbst wenn man nicht christlich gebunden bzw. orientiert ist – denn die Zeiten der so genannten 5. Jahreszeit haben überall eben diesen religiösen-historischen Hintergrund, der in Deutschland von der ganz großen Masse der organisierten Narren respektiert und gepflegt wird. Es geht um Brauchtumspflege. Verstoßen Vereine dagegen, dann können sie die Steuervergünstigungen verlieren, die so wichtig für die Vereinseinnahmen aus den Veranstaltungen sind.

Warum ich das eigentlich hier erzähle? Nun – eine Woche nach dem finalen Karnevalswochenende und damit nach Aschermittwoch wurde in der „Wipperperle“ zu den „Highlights des Karnevals“ mit Beteiligung zahlreicher Aktiven aus den organisierten Vereinen eingeladen und gefeiert. Veranstaltungen darf man organisieren, wie man lustig ist, keine Frage. Aber die Aktiven, die sich zum offiziellen Karneval bekennen und dort organisiert sind, dürfen da eigentlich nicht mitmachen, zumindest nicht in ihren offiziellen Kostümen, sprich Gardeuniformen, Ornat etc..  Das alles gehört nämlich nach Aschermittwoch in die Narrenkiste – bis 11.11..

Ich gönne allen ihren Spaß, ihre Lebensfreude. Wer aber nach Aschermittwoch Karnevalsveranstaltungen durchführt, darf als Veranstalter nicht die Steuervergünstigungen dabei in Anspruch nehmen, die wegen der Brauchtumspflege für die organiserten Karnevalsvereine gelten. Das gilt auch für die GEMA-Gebühren. Denn nach Aschermittwoch sind solche Veranstaltungen ganz normale gesellige kommerzielle Veranstaltungen, nennen wir es mal Comedy der alten närrischen Art…

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Da halte ich mich mit meinen närrischen Weggefährten im Karnevalsverein (Hier Aktive des SCC Gelb-Weiß Sondershausen-Stockhausen) und auch in den Verbänden dann doch an gewissen Brauchtums-Regeln. Und bleibe dabei, dass ab Aschermittwoch der Karneval bis zum 11.11. Ruhezeit hat – und trotzdem nicht „Schluss mit Lustig“ sein muss. Einfach in einem Karnevalsverein oder in einem Faschingsclub engagieren, mitmachen,  da ist auch außerhalb der Session Spaß angesagt, aber auch ein bisschen Mitarbeit, denndie schönen Karnevalssitzungen bedürfen monatelanger emsiger Vorbereitung. Ich weiß, wovon ich spreche. Ich bin nämlich aktiv dabei…

7. Januar 2009

Verdammt kalt hier…

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Da macht selbst die Fahrt im Auto keinen Spaß mehr. Und viele Autos sind wohl heute auch nicht angesprungen. Minus 22 Grad zeigte gestern abend das Thermometer im Auto, bis minus 23 Grad ist es dann noch gefallen. Und in der Zeitung ist zu lesen, dass das Gas aus Russland nur noch gedrosselt ankommt. Nur keine Panik, wird beschworen. Naja, das sind ja etwas frostige Aussichten in den ersten Tagen des neuen Jahres. Wie singt man so treffend: „Zieht Euch warm an….“…

6. Januar 2009

Gaumenfreuden und Korallenbaum: Gastronomisch an Bord der Nordstern

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Seit wenigen Wochen gibt es in der Musikstadt ein Restaurant, welches sich durch nicht nur durch eine gute Küche empfiehlt, sondern auch durch das ungewöhnliche Ambiente – das Restaurant Nordstern an der Erfurter Straße.

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Besonderer Anziehungspunkt  – auch als Raumteiler zwischen der normalen Gaststätte und dem speziellen Gastraum für die Raucher  -  ist ein riesiges Aquarium mit einem dekorativen Korallenbaum und farbenprächtigen exotischen Fischen. Vielleicht liegt es ja daran, dass das Schnorcheln an den Riffen im Roten Meer und Bootstouren zu meinen bevorzugten Urlaubsaktivitäten gehören, jedenfalls fühle ich mich in dieser Umgebung sehr gut…

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Das maritime Ambiente und der Name „Nordstern“ sind keine Zufälle. Wie man auf der Homepage des Restaurants oder in einer kleinen Gästeinformation im Restaurant erfährt, stammt die Inhaberin aus einer Familie, die über viele Jahre auf Schiffen zu Hause war und wohl teilweise auch noch ist. Und es gibt einen Kutter namens „Nordstern“ auch tatsächlich. Natürlich nicht in Sondershausen, wo sollte der auch dort vor Anker gehen…

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Im Restaurant gibt es sehr viele dekorative Gegenstände, wi man sie auf Schiffen und Yachten findet: Anker, Steuerrad, Schiffsglocke, Schraube etc. Und es gibt im „Nordstern“  zahlreiche dekorative Schiffsmodelle, die das Ambiente sehr prägen. Naja – und gutes Essen gibt es selbstverständlich  dort auch, Thüringer Küche, aber auch einige Spezialitäten. Die „Dorade“ jetzt über Weihnachten und Anfang des neues Jahres war jedenfalls super… Auf der Getränkekarte könnte die Weinauswahl noch etwas  wachsen, gestatte ich mir als Weinkenner und -genießer einen kleinen gastronomischen Rat. Alles andere sollte man einfach ausprobieren. Viel Spaß dabei…

27. Dezember 2008

Major Tom alias Peter Schilling feiert unter Tage – leider nicht in der Musikstadt

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Vor wenigen Tagen habe ich eine Nachricht von Peter Schilling bekommen. Also von „Major Tom“, denn mit dem Titel vor allem wurde Peter Schilling ja international bekannt. Also: Peter feiert im kommenden Jahr sein Bühnenjubiläum – 25 Jahre! Das Jubiläumskonzert gibt es im Kalibergwerk unter Tage, aber nicht im Erlebnisbergwerk Sondershausen – leider – sondern im Erlebnisbergwerk in Merkers. Der Termin steht schon fest: 28. März 2009… In Merkers ist auch das vorstehende Foto entstanden. Ich habe das Bild von Peters Agentur bekommen und bin in Merkers eingeladen. Der auf dem schweren gerät im blauen Kittel ist übrigens „Major Tom“ alias Peter Schilling.

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Und hier lässt sich Peter Schilling (rechts) im Erlebnisbergwerk Merkers von Steiger Gunder Krieg einiges über den Kalibergbau und das kristalline Gestein unter Tage erklären. Ich habe ihm inzwischen geschrieben – mit dem Hinweis, dass ein solches Konzert auch im Erlebnisbergwerk „Glückauf“ in der Musikstadt Sondershausen auch sehr willkommen wäre.

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Aber der Termin in Merkers steht natürlich schon fest. Das Konzert am 28. März 2009 beginnt um 19.30 Uhr, Einfahrt ist ab 17.30 Uhr. Mehr infos auch im MySpace-Blog oder im Backstage-Blog.  Um die Karten muss man sich aber frühzeitig bemühen, denn die sind begrenzt.  Eine rund 100-minütige Jubiläumsshow hat Peter Schilling mit seiner Band geplant. Natürlich sollen dann all die großen Hits wie „Major Tom“, „Terra Titanic“, „Die Wüste lebt“ und auch die neueren Songs zu hören sein. Naja – vielleicht wird die Jubiäumsparty in Merkers ja so ein Erfolg, dass ein weiteres in Sondershausen unter Tage dann auch noch in Frage kommt…

Alle Jahre wieder die Abspeckkur nach Weihnachten

Weihnachten 2008 ist Geschichte. Es war ein relativ ruhiges Fest in der Musikstadt – ohne Schnee, aber zeitweise doch recht kalt.  Spektakuläres ist nicht passiert. Weshalb im TA-Lokalteil jetzt auch schon der Jahresrückblick angesagt ist. Übrigens gibt es einen kompletten Jahresrückblick für Thüringen in den Pressehäusern der Zeitungsgruppe Thüringen für nur 3,50 Euro, Abonnenten müssen sogar nur 2,50 Euro berappen. Aber man sollte sich beeilen, die begrenzte Auflage ist wohl bald vergriffen. Weihnachten waren die meisten Kirchen sehr voll – so ist es eben alle Jahre wieder.

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Ich habe mit der Familie aber den Weihnachtsgottesdienst in Bendeleben besucht.  Dort (Bild) war es – wie immer mangels Heizung – recht kalt. Es hat schon so kalte Weihnachtsgottesdienste in der Dorfkirche mit dem schiefen Turm gegeben, dass sich Gottesdienstbesucher sogar mit Tee und Glühwein aus der Thermoskanne versorgt haben…

Nach den Festtagen ging es heute mittag wieder ins Fitnesscenter. Dort war es dann auch richtig voll.  Es haben wohl viele über die Festtage zu viel vom Weihnachtsbraten und den Festtagsweinen genossen,  weshalb nun Abspecktage angesagt sind. Da hilft natürlich der Gang ins Fitnessstudio. Unseren Landrat Peter Hengstermann habe ich dort auch heute entdeckt, wie er fleißig seine Fitnessübungen absolvierte – alle Achtung…

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Unsere vorweihnachtliche Glühweinparty unter den Nachbarn im oberen Holunderweg haben wir auch noch erfolgreich und in bester Laune geschafft. Gefeiert wurde diesmal in und vor der Garage von Christine und Klaus. Wir haben alle kräftig zugelangt: Rund 50 Bratwürste und immerhin mehr als 30 Flaschen Winzerglühwein wurden verbraucht. Es gab eine kleine Weihnachtsgeschichte, die von Christine vorgelesen wurde. Und gesungen haben wir auch miteinander – Weihnachtslieder natürlich, aber auch Oldies und Schlager. Meine 12-string-Gitarre habe ich selbstverständlich zur Glühweinparty mitgenommen.  Eigentlich wollten auch noch mit  Stephanie und Dirk von „JustBrill“ zwei richtige Musikprofis aus Weimar kommen, aber sie hatten vorher einen Auftritt, es wäre dann zu spät geworden.  Sie wäre sonst gekommen, da ich ja einen Auftritt von ihnen gewonnen hatte. Naja – im kommenden Jahr wollen wir vielleicht ein kleines Straßenfest zum 10-Jährigen im Holunderweg machen, da kann ich die beiden dann ja einladen…

18. Dezember 2008

Weihnachtsmarkt in der Musikstadt

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Heute ist auf dem Markt  unterhalb des Schlosses Sondershausen der diesjährige Weihnachtsmarkt eröffnet worden. Er wird in diesem Jahr die Besucher nur vier Tage lang anlocken, angeblich rechnet sich eine längere Öffnungszeit nicht. Zum Auftakt lief es heute auch recht schleppend an. Nun ist der Markt auch nicht gerade eine Sensation, bietet nichts Besonderes. Aber er vermittelt – vor allem am späteren Nachmittag – ein wenig vorweihnachtliche Stimmung…

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Und für die Kinder bietet er sogar ein kleines Fahrgeschäft an, ein Hauch vom Rummel gehört offensichtlich auch auf Weihnachtsmärkten dazu. Neben den üblichen weihnachtlichen Leckereien wie Glühwein, Kinderpunsch, Stollen und andere Weihnachtsbäckereien, Duftendes vom Rost etc. werden überwiegend Dinge angeboten, die irgendwie zum Fest passen oder dann verschenkt werden können. Am Wochenende wird es wohl ercht voll. Nachmittags wird zudem ein kleines Programm geboten.

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Abends bietet sich dann ein idyllisches Bild unterhalb des Sondershäuser Schlosses. Schnee wird es aber wohl in diesem Jahr zum Weihanchtsfest in der Musikstadt nicht geben. Unsere Glühweinparty mit der Nachbarschaft steigt aber trotzdem am 21. Dezember….

17. Dezember 2008

Sondershausen rockt vor Weihnachten

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Laute Einstimmung auf das Fest mit heißer Rockmusik: Am 20. Dezember  lassen es Newcomer-Bands vor allem der  Nordthüringer Musikszene richtig krachen:   „Sondershausen Rockt III“. In der Turnhalle Großurra bei Sondershausen  werden  diesmal gleich zwei Revivalbands einheizen: Die „Flying Balconys“ aus Nordhausen haben eigene Musik und  die grossen Hits der „Red Hot Chili Peppers“ im Gepäck. 2006 gewann die Band einen regionalen Musikwettbewerb. „Crush“  aus Heyerode präsentiert sich als ehrgeizige Coverband vor allem mit Musik von „Metallica“. Als Support erleben die Rockfans  die regional  bekannten und beliebten Bands „All Time Pain“  aus Greussen, „Green Orange“ aus Ebeleben, sowie aus der Musikstadt selbst die Formationen „No Class“  und „The Seafoods“ aus Sondershausen. Einlass ist bei „Sondershausen Rockt III“ um 19 Uhr, Tickets gibt es an der Abendkasse.

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